Viele unserer Patienten konsultieren uns wegen allergischer Beschwerden, die durch Typ-I-Sensibilisierungen auf verschiedenste häusliche oder Umweltallergene entstanden sind. In vielen Fällen entwickelt sich über die Jahre aus der reinen Heuschnupfensymptomatik durch einen so genannten Etagenwechsel ein allergisches Asthma bronchiale. Der Allergietest an der Haut dient dazu, herauszufinden, welche Allergene dem Patienten die meisten Beschwerden verursachen. Sind die gefundenen Allergene nicht vermeidbar, wie zum Beispiel Pollen- oder Hausstaubmilbenallergien, und sind die Beschwerden trotz entsprechender Medikamente für den Patienten stark belastend, können wir durch eine Hyposensibilisierung versuchen, über Jahre eine Immuntoleranz bezüglich ausgewählter Allergene zu erzielen. In der Regel nehmen dann die Beschwerden und der Medikamentenverbrauch z.B. an Antiallergica oder „Notfallspray“ des Patienten ab.

 

 

Im Allergie-Pricktest werden auf die Unterarm Innenseite Allergietestlösungen aufgetragen und die Haut eingeritzt. Ist der Patient allergisch bilden sich Hautrötungen und Quaddeln.

An markierten Stellen auf dem Arm werden Tropfen der Allergielösungen aufgetragen. Die Schwester sticht diese Stellen leicht an, damit der Körper auf das Allergen in 30 Minuten reagieren kann oder nicht. Im Falle einer positiven Reaktion bilden sich Quaddeln und ein roter Bezirk um die Einstichstelle.