Ambulante Kontrolle der nCPAP Therapie mittels Polygraphie

Patienten mit einem Schlafapnoesyndrom werden im Schlaflabor dauerhaft auf eine CPAP Therapie (CPAP = Contiuous Positive Airway Pressure) eingestellt, wodurch die Atemaussetzer während des Schlafes unterdrückt und weitere Folgekrankheiten vermieden werden können.

CPAP-Gerät

Patienteneigenes Gerät zur CPAP-Kontrolle

Unter dieser Therapie verbessert sich in der Regel die Schlafqualität des Patienten erheblich und er fühlt sich tagsüber frischer und leistungsfähiger. Ob die anfängliche Druckeinstellung im Weiteren ausreicht, sollte in jährlichen Abständen mittels einer CPAP-Therapiekontrolle überprüft werden.

Dazu müssen Sie ihr CPAP-Therapiegerät und das gesamte Zubehör (Maske, Schläuche, Verbindungsstücke) mitbringen. Die Fachschwester überprüft die Nutzungsdauer, die Druckeinstellung und den Maskensitz sowie vorhandene Zusatzgeräte (z.B. Warmluftbefeuchter).

Prüfung der Maske

Prüfung der Maske durch die Schwester

Danach  händigt Ihnen die Schwester erneut ein Aufzeichnungsgerät aus. In der darauffolgenden Messnacht zuhause legen Sie  sich wie üblich zum Schlafen ihr CPAP-Therapiegerät an, zusätzlich verbinden Sie unser Polygraphiegerät über einen Adapter mit Ihrer Maske und legen sich den Brust- und Beckengurt zur Aufzeichnung der Atembewegungen um. Die Sauerstoffsättigung messen Sie über einen Clip an einem Finger.

Anpassung

Anpassung des Gerätes durch die Schwester

Unsere Ärztin erkundigt sich bei Ihnen nach Gewichtsveränderungen, Schlafqualität und Tagesmüdigkeit. Bei Auftreten von Anwendungsproblemen (Hautreizungen durch die Maske, Mißempfindungen des Patienten bei der Therapie) versuchen wir, diese zu beheben.

Treten Maskenprobleme auf, kann möglicherweise auf ein anderes Modell ausgewichen werden. Grundsätzlich gibt es Masken, die nur die Nase des Patienten umfassen, Masken, die Mund und Nase einschließen (= full face Masken) und sogenannte „Pillow-Masken“, die mit zwei Polstern im Naseneingang stecken und so die Nase abdichten. Letztere Methode schütz zwar vor Hautreizungen im Gesicht durch die Maske, dichtet aber bei recht hohen Anwendungsdrucken oft nicht ausreichend ab.

Die körperliche Untersuchung einschließlich Lungenfunktion und ggf. Röntgendiagnostik des Brustkorbes geben der Ärztin zusätzlich Aufschluss über das Ausmaß oder Neuauftreten von Begleiterkrankungen.

Durch diese jährlichen Kontrollen wird sichergestellt, dass der Patient die Therapie regelmäßig nutzt und es nicht mehr zu vermehrten Atemstillständen im Schlaf kommt. Das Ergebnis der nächtlichen Kontrolle erhalten Sie am nächsten Morgen in unserer Praxis

Eine Mitarbeiterin der Firma Heinen & Löwenstein ist mehrfach in der Woche in unserer Praxis anwesend und berät uns und die Patienten bei der Maskenauswahl indem sie verschiedene Modelle vorführt.

Die technische Überprüfung der Geräte des Patienten muß unabhängig davon durch die Servicefirma vorgenommen werden.