Polygraphie zur Diagnostik des obstruktiven Schlafapnoesyndroms

Zur Messung des Schnarchens, der Atempausen, der Herzaktivität und der Sauerstoffsättigung im Blut in der Nacht. Außerdem werden die Atemaktivitäten der Brust- und Bauchmuskulatur aufgezeichnet. Der Patient/die Patientin erhält nach entsprechender Einweisung durch unser Fachpersonal die Messeinrichtung mit nach Hause. Am nächsten Morgen werden die Daten ausgewertet und mit mit unserer Ärztin das weitere Vorgehen besprochen.

Die Schwester erläutert das Anlegen und die Inbetriebnahme des Gerätes für die nächtliche Messung von Schnarchen und Atemaussetzern für zuhause.

Besteht der Verdacht auf ein Schlafapnoesyndrom wird von unserer Praxis eine sog. Polysomnographie empfohlen. Diese wird in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Schlafmedizin im Martha-Maria Krankenhaus in Halle Dölau durchgeführt (CA PD Dr. med. W. Schütte, verantwortlicher Oberarzt Dr. med. S.Schädlich). Diese Messung ist ähnlich wie die Polygraphie, findet aber im Schalflabor statt mit zusätzlicher Videoaufzeichnung des Patienten und Messung der Hirnströme (EEG). Sollte sich daraus die Diagnose eines Schlafapnoesyndroms ergeben, wird in zwei darauffolgenden Mess- und Einstellungsnächten dem Patienten eine cPAP Maskentherapie angepasst. Sollten sich darunter das Befinden und die Messwerte des Patienten bessern, wird ihm das entsprechende Gerät verordnet werden.